28.09. - 02.10.
Bei der Gestaltungstechnik der hybriden Formen handelt es sich um eine offene Arbeitsweise, bei der gegensätzliche Elemente zu einem Objekt kombiniert oder verknüpft werden. Dabei entstehen ungewöhnliche Zusammenhänge, kuriose Überschneidungen und lebendige Zwischenräume.
Der Kurs besteht in der Erarbeitung und Herstellung einer hybriden Plastik aus Ton oder Modelliermasse - einer Skulptur oder eines Designgegenstandes – in der zwei gegensätzliche Elemente zu einem neuen Objekt vereint werden. Den TeilnehmerInnen wird nahegelegt, sich vor Beginn des Workshops bereits mit der Thematik vertraut zu machen, Skizzen und Überlegungen anzustellen.
Die Grundformen, die dann zu einer hybriden Plastik kombiniert werden, können entweder modelliert oder abgeformt werden. Zum Abformen verwenden wir nach Bedarf Gips und Alginat und die Gegenstände, deren Form oder Teile wir verwenden möchten. Diese Negativ-Formen können dann in Ton ausgepresst und zu einer hybriden Plastik kombiniert werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Erfahrungen mit Ton und Gips sind jedoch von Vorteil. Das Programm richtet sich an all jene, die auf der Suche nach einer Erweiterung ihrer kreativen Zugänge und Möglichkeiten in der plastischen Gestaltung sind.
max. 12 Teilnehmende
Kursbeitrag: € 440,-
... arbeitet mit verschiedenen Materialien, Techniken und Medien. In seinen Projekten verbindet er traditionelle handwerkliche Techniken der Bildhauerei - in Holz, Stein, Metall und Keramik - mit der Nutzung digitaler Werkzeuge zur 3D-Modellierung, sowie der Objekt- und Raumgestaltung. Auch Land-Art-Projekte, die Eis und Licht integrieren sowie die Erstellung audiovisueller Installationen sind zentrale Aspekte seines Schaffens. Reinhold Aschbacher betreibt die Werkstatt für experimentelles Handwerk in Goldegg. Er hat Philosophie, Sound Design und Bildhauerei in Wien, Graz, Paris und Barcelona studiert, ist Bildhauer-Meister nach österreichischer Handwerks-Tradition.